29.10.07

Easterly Flow

Eigentlich sollte doch die Regenzeit mal so langsam zu Ende gehen, aber der Ostwind bringt milde, feuchte Luft vom Atlantik und da weiss jeder gleich, was das bedeutet: Regen!
Ich war dann also mal wieder mit Brownie eine Runde Wassertreten, wobei ich schon meine ueblichen Wege gemieden habe und ein gutes Stueck an der Strasse entlang geritten bin.

Trotz der widrigen Bedingungen habe ich mit ueber 16 km den laengsten Ritt gemacht, seit wir in Florida sind und war dabei sogar richtig flott unterwegs. Die reine Reitzeit betrug eine Stunde und 45 Minuten.

Bei den ganzen Pfuetzen und dem Wasser, das Brownie teilweise bis zum Bauch reichte, entbehrte es natuerlich nicht einer gewissen Ironie, dass das einzige Boot, das ich gesehen habe, komplett auf dem Trockenen lag...

25.10.07

Warten auf den Hufschmied

... der dann doch nicht kommt.
Wirklich ueberraschen kann das aber keinen, denn Hufschmiede sind doch ueberall gleich...

21.10.07

Herbst in Florida

Das folgende Video habe ich bereits auf meinem Ausritt am Freitag aufgenommen.

Heute hatte Brownie Glueck, denn gerade als ich zum Reiten gekommen bin, sind die Pferde von der Weide reingeholt worden. Da hat er sich so auf sein Heu und Kraftfutter gestuerzt UND es hat auch noch angefangen, stark zu regnen, dass ich ihn einfach mal fressen lassen habe und direkt wieder nach Hause gefahren bin.

16.10.07

Mittagspause


Zum ersten Mal seit wir in Florida wohnen habe ich gestern mein Mittagessen mit auf einen - zugegeben nur ziemlich kurzen - Ausritt genommen und meine kalifornische Tradition des Draussen-Essens wieder aufgenommen.
Natuerlich konnte ich nicht auf einen Berg reiten und von dort aus beim Essen die Aussicht geniessen, aber im flachen Kiefernwald war es auch so sehr nett und Brownie hat zum Glueck auch noch nicht verlernt, an einem Baum angebunden auf mich zu warten.
Demnaechst moechte ich endlich mal wieder einen laengeren Ausritt ueber mehrere Stunden machen. Irgendwie bin ich hier noch nie wirklich dazu gekommen.

9.10.07

Ausbrecher

Dass Brownie doch ein Haflinger mit Punkten ist, hat er heute zum wiederholten Male bewiesen.
Es scheint ihm bei seinen Ausbruechen aus dem Paddock mehr ums Prinzip - und um die Futterkammer - zu gehen als dass er wirklich Fluchtabsichten haette, denn (noch) ist er nie weit weg gelaufen.
Er kann
  • ueber einen Schafzaun in den Urwald klettern,
  • Tore aus den Angeln hebeln,
  • einen sehr langen Hals machen,
  • und dabei jede Menge Unsinn anrichten.

    Im alten Stall war es das Huehnerfutter, das es ihm angetan hat, bei Stephanie geht er gleich ans Getreide und hat heute die halbe Futtertonne sowie einen Ballen Alfalfa-Heu aufgefressen. Ob er sich auch am Hunde- und Katzenfutter guetlich getan hat, war nicht herauszufinden, haette mich aber nicht weiter gewundert.
    Zum Glueck scheint er diesen Fressanfall gut und problemlos weggesteckt und - wie die meisten Haflinger - einen Magen aus Stahl zu haben. Geritten bin ich danach aber vorsichtshalber nicht mehr, sondern nur ein bisschen mit Jon und Brownie spazieren gegangen, um dessen Verdauung ein bisschen auf die Spruenge zu helfen.
    Wer einen guten Test braucht, ob sein Stall ausbruchssicher ist: Ich haette da den passenden Kandidaten mit dem entsprechenden Freiheitsdrang...
  • 3.10.07

    Roy

    Darf ich vorstellen, Brownies neuer Stallkollege und Patties Sohn, der 3jaehrige Wallach Roy.

    Nach dreimonatiger Weidepause in Westflorida hat Stephanie ihn am Sonntag wieder zu sich geholt und gegen C.W. ausgetauscht, der ja gar nicht ihr eigenes Pferd ist.
    Die Besitzerin von C.W. wohnt zu weit weg und hat es in dem ganzen Monat, in dem die Pferde nun schon in Cocoa sind, noch nicht geschafft, ihn zu besuchen. Da Roy bei ihr gewohnt hat, lag es also nahe, die beiden wieder zurueck zu tauschen.
    Shelly, die C.W. geritten ist und eigentlich auch mit ihm auf Turniere gehen sollte, fand das natuerlich nicht besonders toll, aber sie darf nun Brownie reiten wenn wir mal wieder am Wochenende unterwegs sind und ich haette auch nichts dagegen, wenn sie mit ihm ein bisschen auf Turniere gehen wuerde.
    Jedenfalls brauche ich mir jetzt erstmal keine Sorgen mehr zu machen und hoffe, dass sie sich auch in einem Jahr noch um ihn kuemmern kann, wenn wir fuer ein paar Wochen nach Deutschland kommen wollen.