13.3.08

Ritt in den Sonnenuntergang

Wahnsinn, ich bin schon dreimal geritten und es ist erst Donnerstag!
Das liegt an der Sommerzeit und dass ich jetzt auch nach dem Abendessen noch zum Stall kann.
Gestern war Jon mit und ist geritten, waehrend meine Eltern den Paddock abgesammelt haben.
Brownie war ein bisschen zu gut drauf und ist doch tatsaechlich auf einmal losgerannt und hat angefangen zu bocken. Jon konnte sich nicht mehr halten, aber er ist auf den Fuessen gelandet und es ist nichts passiert. Da habe ich mich lieber aufs Pferd gesetzt und ihn danach erst mal laengere Zeit galoppieren lassen. So was aber auch. Der hat Jon ganz eindeutig getestet! Frueher hat es gereicht, einfach stehen zu bleiben, aber jetzt wo Jon anfaengt ein bisschen mehr zu reiten statt sich nur tragen zu lassen, kommt er damit nicht mehr durch und muss sich was anderes einfallen lassen. Da Brownie ziemlich schlau ist hat er hoffentlich gleich gemerkt, dass das auch nicht funktioniert. Jon hat es aber mit Fassung getragen und ist nachher auch wieder drauf.






Heute wollte ich dann endlich mal wieder einen Ausritt machen und habe die Familie zu Hause gelassen. Es war so einer dieser Tage, an denen ich immer weiter reiten und gar nicht mehr aufhoeren wollte. Eben ein wunderbarer Ritt durch den Dschungel und in den Sonnenuntergang, der mich mal wieder mit meinem “schrecklichen Schicksal”, auf einem riesigen, heissen Sandhuegel – namens Florida – zu leben, versoehnt hat.






10.3.08

Sommerzeit

Eine Stunde Tageslicht mehr am Abend macht den ganzen Unterschied.
Ich kann jetzt abends nach dem Essen reiten gehen, was viel entspannter ablaeuft. Ich brauche mich nicht mehr abhetzen oder hungrig reiten oder viel zu spaet essen oder hundemuede nach dem Reiten kochen.
Dadurch macht das Ganze wieder viel mehr Spass und wenn man dann auch noch so ein tolles Pferd hat, das viel mehr kann als man selber oder als man eigentlich dachte, ist es besonders nett.
Stephanie und Gwen waren zur selben Zeit auf dem Reitplatz und Stephanie hat netterweise mit Brownie und mir Pole Bending und Cow Work geuebt. Das war richtig klasse!

8.3.08

Pole Bending


War Jon heute mal mit Reiten, er durfte dann auch gleich zuerst mit Brownie seine Runden auf dem Reitplatz drehen. Das macht er auch schon ganz ordentlich, sodass ich in der Zeit Brownies Paddock sauber machen konnte.

Als Jon dann keine Lust mehr hatte, bin ich selber noch ein bisschen geritten und Jon hat mir die Slalomstangen aufgebaut, mit denen Stephanie Pole Bending uebt.
Wir waren ja vor ein paar Wochen auf so einem Turnier und da wussten wir noch, wie's geht.

Nach dem zweiten oder dritten Versuch wusste Brownie immer besser, was ich von ihm wollte und hat seine Sache richtig gut gemacht. Man konnte sehen, dass das schon mal mit ihm geuebt worden ist, aber auch, dass er niemals ein gutes Rennpferd wird.

Schoen sauber ist er gelaufen und konnte die Uebung auch irgendwie besser als ich, aber so richtig Ehrgeiz, so schnell wie moeglich durchzukommen hatte er nun gar nicht. Deswegen ist er ja auch verkauft worden und da ich sowieso keine Renn- und Turnierambitionen mit ihm habe, passt es doch wieder ganz hervorragend.

7.3.08

27.2.08

Schwein gehabt!

Diese Woche werde ich es nur mit viel Glück schaffen, drei mal zu reiten, denn morgen und Freitag muss ich wieder lange arbeiten und Samstag Morgen geht es in den Urlaub. Vielleicht komme ich morgen Abend noch dazu.
Montag war ich eine halbe Stunde auf dem Reitplatz. Brownie hat prima mitgemacht und es war ein Vergnügen mit ihm zu arbeiten.
Heute konnte ich einen etwas längeren Ausritt machen, der mich natürlich mal wieder in den Dschungel geführt hat.
Zum ersten Mal im Leben habe ich dabei ein Wildschwein gesehen. Nicht so ein riesiges furchteinflößendes Exemplar, sondern ziemlich klein, nicht ganz so behaart und ziemlich flott unterwegs. Das Schweinchen hatte nämlich Angst vor Brownie, mit dem ich im Trab angeritten kam. Und anstatt sich direkt wieder ins Unterholz zu schlagen, ist es ein ganzes Stück vor uns her gerannt, bis es irgendwann endlich nach rechts verschwunden ist.
Leider hat man in solchen Augenblicken ja nie eine Kamera parat…

18.2.08

An einem lauen Sommerabend...

... im Februar ist so ein Ausritt im Dschungel doch die angenehmste Art, seine Zeit zu verbringen.
Wenn das Pferd fröhlich und willig voran trabt, völlig entspannt galoppiert und sich auch vom dichtesten Urwald mit Schlingpflanzen und dichtem Palmetto Gesträuch nicht abschrecken lässt, wird der Ausritt noch besser.
Wenn dann auch noch die Temperatur ideal ist, man im ärmellosen Hemd und Jeans weder friert noch schwitzt und mich die Luft vom vorangegangenen Regenschauer auf dem Waldboden süß und schwer wie Parfüm, nach Kiefern duftend, umgibt, dann weiß ich auch wieder ganz genau, warum ich mir diesen Stress eigentlich antue.
Dann können mir die Mückenstiche, die ich mir beim anschließenden Pferdeäpfelsammeln einfange, auch nichts mehr anhaben.
Was für ein schöner Tag!


13.2.08

Mit Pferd im Dschungel

Statt zu reiten bin ich heute mal wieder mit Brownie und meinen Eltern spazieren gegangen. Damit kann man immer gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, das ist sehr praktisch und macht Spass. Brownie hat sich auch von meinem Vater die meiste Zeit ganz brav fuehren lassen.